Technische Ausstattung

Das Therapiezentrum für Schilddrüsenerkrankungen verfügt über hochwertige medizinische Geräte nach dem neuesten Stand der Technik.

So erfolgt die Therapieverlaufskontrolle mit Hilfe eines speziell für das Therapiezentrum für Schilddrüsenerkrankungen entwickelten Rechnerprogrammes. Mit dieser Berechnung wird automatisch die ggf. erforderliche zusätzliche Aktivitätsmenge für eine Zusatztherapie ermittelt.

Das Rechnerprogramm erlaubt nach täglicher Aufnahme eines Szintigrammes die jeweilige Berechnung der Strahlendosis in den einzelnen Schilddrüsenarealen. Sollte es z.B. in einem autonomem Adenom zu einem zu raschen Aktivitätsdurchsatz kommen, wird mit Hilfe des Rechnerprogrammes sofort signalisiert, dass eine weitere Therapie noch während des stationären Aufenthaltes appliziert werden sollte. Dadurch wird gewährleistet, dass jeweils die exakte Aktivitätsmenge therapeutisch gegeben wird, welche zu der gewünschten Strahlendosis innerhalb der einzelnen Areale der Schilddrüse führt.

Dem Strahlenschutz wird u.a. Rechnung getragen durch einen 10-fachen Luftwechsel pro Stunde im gesamten radioaktiven Kontrollbereich bzw. einen 20-fachen Luftwechsel pro Stunde im Therapiebereich.

Die gesamten Abwässer der Therapiestation werden in einer Abklinganlage gesammelt. Das Abwasser wird erst aus der Abklinganlage an das öffentliche Kanalnetz abgegeben, wenn es bzgl. der Radioaktivität die gesetzlichen Grenzwerte für Trinkwasser unterschritten hat.


nach oben  –  Druckversion