Radiojodtherapie

Die Radiojod-Therapie von Schilddrüsenerkrankungen wird seit den fünfziger Jahren weltweit von erfahrenen Nuklearmediziniern durchgeführt. Auf Grund statistischer Untersuchungen an über hunderttausend behandelten Patienten konnte sichergestellt werden, dass durch die Radiojod-Behandlung keine Zunahme von Schilddrüsenkrebs oder anderen bösartigen Erkrankungen im Körper erfolgt. Die Strahlenbelastung, die der Körper dabei erfährt, entspricht der einer gründlichen Röntgenuntersuchung.

Aus Strahlenschutzgründen muss die Therapie stationär durchgeführt werden, da die Patienten mit ihren Ausscheidungen (Urin, Stuhlgang, Schweiß und Speichel) so wie auch in ihrer Atemluft Radioaktivität abgeben. Alle Abwässer der Therapiestation müssen aufgefangen werden und dürfen erst nach Abklingen der Radioaktivität an das öffentliche Kanalnetz abgegeben werden.